BIOGRAFIE

Long Beach Dub Allstars entstanden 1997 – aus dem Schmerz um Bradley Nowells Tod, aber mit dem Willen, den Reggae-Rock-Geist, den Sublime geprägt hatte, am Leben zu halten. Gegründet von Bud Gaugh und Eric Wilson, zusammen mit Long Beach-Legenden wie Opie Ortiz, Miguel Happoldt und Marshall Goodman, wurden sie zur treibenden Kraft einer neuen Ära: Sie verschmolzen Reggae, Dub, Ska, Punk und Hip-Hop zu einem Sound, der eine ganze Generation prägte.

Ihre frühen Alben „Right Back“ (1999) und „Wonders of the World“ (2001) legten den Grundstein für den Reggae-Rock – eine Brücke zwischen Sublimes Erbe und einer neuen Welle von Künstlern. Ihr Sound fing die rohe Energie Südkaliforniens ein: Reggae-Grooves mit Punk-Attitüde und Hip-Hop-Beats, die unzählige Bands nach ihnen beeinflussten.

Nach einer Pause kehrten die LBDA mit frischem Drive zurück – ihr selbstbetiteltes Album 2020 setzte ein Ausrufezeichen, und mit „Echo Mountain High“ katapultieren sie ihren Sound jetzt auf ein neues Level. Psychedelische Elemente, Reggae, Ska und Dub verschmelzen hier zu einem Album, das ihre Wurzeln ehrt, aber gleichzeitig das Genre vorantreibt. Entstanden während der Pandemie, in Opie Ortiz‘ Hinterhof, und später im Studio mit einer Allstar-Crew – darunter Chris Dowd (Fishbone), Jesse Wagner (Aggrolites) und Devin Morrison (Expanders) – ist das Ergebnis ein Album, das Vergänglichkeit und Fortschritt gleichermaßen feiert.

Mit Opie Ortiz (Vocals), Miguel Happoldt (Gitarre), Tim Wu (Bläser), Roger Rivas (Keys), Ed Kampwirth (Bass) und Gil Sharone (Schlagzeug) beweisen die Long Beach Dub Allstars: Ihre Musik ist mehr als Nostalgie – sie ist lebendig, ungebrochen und voller Kraft. Ob als Headliner auf Festivals oder als Inspiration für neue Musiker-Generationen – ihr Einfluss ist unbestritten. Sie halten den Sound und Spirit von Long Beach am Puls der Zeit – und bringen ihn zum Kochen.

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Jens Czopnik

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